Schwarzwaldverein Ortsgruppe Gärtringen

Berichte

Hier finden Sie Berichte zu einigen unserer Wanderungen.

Zur Schneeschuhwanderung am Feldberg

Auch eine unsichere Wetterlage mit angekündigten orkanartigen Böen am Feldberg hinderte 37 Teilnehmer nicht mit dem Bus am Gärtringer Rathaus zur alljährlichen Ausfahrt  unserer Schneeschuhwanderung zu starten. Zuerst durch grüne Landschaft zeigte erst kurz vor der Ankunft am Feldberg der Schwarzwald sein winterliches Kleid. Nach dem Ausleihen und Anschnallen der Schneeschuhe ging es zuerst bergab zum Feldsee.

Nachdem wir diesen umrundet hatten, wanderten wir nach einer kurzen Rast mit Blick auf die nebelverhangenen Steilwände am Seebuck zum Raimartihaus, einem typischen Schwarzwaldhaus mit Gastwirtschaft. Der Weg führte nun stetig bergan und obwohl wir uns im Windschatten des Feldberges bewegten, spürten wir schon die Ausläufer des Sturms, der wohl am Gipfel blies.

Nach kurzer Beratung und über 2 Stunden Gehzeit folgte die Wandergruppe dem Vorschlag unserer Wanderführer Bernhard und Sabine Oster und wir kehrten vor Erreichen der Hochfläche des Feldbergs um. Nach über 4 1/2 Stunden ließen wir uns nach Rückkehr an der Ausleihstation zum Abschluss einer "vom Winde verwehten" Schneeschuhtour im Cafe Waldvogel mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Und pünktlich zur Rückfahrt zeigte sich dann doch noch die Sonne und gab den Blick Richtung Feldberg frei.

 

Auf heimatlichen Wegen

Zum Auftakt der Wandersaison 2016 trafen sich bei winterlichen Verhältnissen, erst wenige Tage zuvor hatte es geschneit, 45 Teilnehmer an der Theodor Heuss Realschule. Der Weg führte durch Gärtringen Nord zum Aidlinger Wald. Über den "Unteren Tannenwaldweg" und den "Kuhtriebweg" erreichten wir den Ortsrand von Aidlingen.

Strahlender Sonnenschein und dichtes Schneetreiben wechselten sich ab.Am Ortsrand von Aidlingen entlang mit schönem Blick auf auf den Venusberg wanderten wir in Richtung Würmtal und dann im Aidlinger Wald zuerst bergab und dann bergauf zum Waldrand und weiter entlang von Streuobstwiesen in Richtung Ehningen.

Der "Grubstockweg", mit schönem Blick bei tiefstehender Sonne in Richtung Gärtringen, führte uns zum Bahndamm und der S-Bahnlinie entlang weiter zurück nach Gärtringen.In der Pizzeria La Pineta erfolgte der Abschluss einer landschafts- und wettermäßig abwechlungsreichen über dreistündigen Rundtour.

Tageswanderung ins Donautal

Der schwäbische "Grand Canyon" von beiden Seiten war die Ankündigung unserer Wanderung.

Nach kurzweiliger Busfahrt kamen wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung am "Rauhen Stein" bei ca. 5 Grad Aussentemperatur an. Nach dem Anziehen der erweiterten Wanderausrüstung um Handschuhe und Mütze machten wir uns auf den Weg zum Eichfelsen, hoch oben über der Donau mit überwältigm Ausblick nach links und rechts ins Donautal auf den schwäbischen Indian Summer. Von hier konnten wir schon den weiteren Wegverlauf mit Abstieg zur Donau und Aufstieg zur Burg Wildenstein sehen. Den angekündigten mühsamen Aufstieg der Landsknechte zur Burg gingen wir gemütlich an und ließen uns zur Mittagsrast die großen Kuchenstücke in der Burgschenke kredenzen.

Weiter ging es mit voller Wandergruppe (niemand wollte in den Bus zusteigen) zu den weiteren Aussichtspunkten Bandfelsen - Hohler Fels - Bischofsfelsen, von hier dann Abstieg nach Hausen im Tal. Danach kurze Busfahrt mit langer Einkehr im Traditionsgasthof Hirsch (seit 1623) inmitten von Mühlheims idyllischem und historischem "Oberstädtle". Nach ruhiger Rückfahrt (auch die zertifizierten Wanderführer waren müde) Ankunft in Gärtringen gegen 21 Uhr.

 

 

Wanderführerausflug nach Tübingen

Alle 2 Jahre belohnt der Schwarzwaldverein Gärtringen seine Wanderführerinnen und Wanderführer mit einem gesponserten Ausflug für deren Einsatz bei der Durchführung von vielen interessanten Wanderungen des Vereins. Dieses Jahr starteten am Samstag, 10.10.2015 über 30 Teilnehmer zuerst mit S-Bahn und dann mit der Ammertalbahn nach Unterjesingen.

Zuerst im Ammertal unterhalb der Wurmlinger Kapelle, dann durch Streuobstwiesen, führte uns ein kleiner Anstieg zum Waldrand des Spitzberges. Nach einer kleinen (hochprozentigen) Pause wanderten wir durch den Wald und dann vorbei an der Domäne Ammern zu unserem Zielpunkt, dem Gasthof Schwärzlocher Hof vor den Toren Tübingens.

Bei Mostbraten, Hirschgulasch und weiteren kulinarischen Köstlichkeiten fand unser Wanderführerausflug einen würdigen Abschluss. Danach ging es, nach einer Begegnung mit den Martinsgänsen des Schwärzlocher Hofs, vom Tübinger Westbahnhof mit dem ÖPNV wieder nach Gärtringen zurück.

Auf der Murgleiter vom Schliffkopf nach Baiersbronn

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntag, den 30. August  23 Teilnehmer um 9.30 Uhr am Gärtringer Rathaus zur Abfahrt zum Schliffkopf. Unser Fahrer der Firma Däuble wollte uns so schnell und bequem wie möglich in dem fast nagelneuen, luxuriösen Bus zum Zielort bringen. Leider zeigte es sich, dass nach kurzer Fahrt auf der Autobahn ab Ausfahrt Rottenburg so gut wie jede Straße für LKW und Busse gesperrt war und wir eine Umleitung nach der anderen nehmen mussten. Wir alle kamen in den Genuss, durch für fast alle von uns unbekannte Dörfer und viele Kurven zu fahren, die Fahrtzeit erhöhte sich durch diese ungeplante Sightseeing Tour um gut eine halbe Stunde.

Bei angenehmen 25 Grad begannen wir unsere Wanderung auf ca. 1000 m Höhe und stiegen zum Gipfel des Schliffkopfes auf 1055 m auf, wo bei guter Aussicht auf die Vogesen und den Südschwarzwald ein erstes Vesper eingenommen wurde. Danach ging es zuerst durch baumlose Grindenflächen an weidenden Kühen vorbei zurück zur Schwarzwaldhochstraße und dann zumeist schattig abwärts durch den Wald. An der Murg entlang erreichten wir die ersten Häuser von Buhlbach, weiter am Freibad von Obertal vorbei bis zum Naturfreibad von Mitteltal, das einige von uns inspizierten und dort die mittlerweile leeren Getränkevorräte am Kiosk auffrischten.

Die Temperatur war inzwischen schon sehr hoch , der Schatten im Tal wurde weniger und insofern waren insgesamt 6 Teilnehmer sehr froh darüber, nach ca. 13 km den Bus zu erblicken und mit ihm nach Baiersbronn fahren zu können. Auch hier konnten noch gekühlte Getränke beim Busfahrer erworben werden. Die restlichen Wanderer hatten noch eine ordentliche Aufgabe vor sich, da die meisten der ca. 200 Höhenmeter des Tages auf dem letzten Wegesstück anstanden und die Sonne und Hitze von weit über 30 Grad auf diesem Teilstück allen ziemlich zusetzte. Verschwitzt, müde aber glücklich, die landschaftlich schöne Wanderung geschafft zu haben, kamen wir kurz nach 17 Uhr im Restaurant Rosengarten an, wo die ersten Getränke mehr oder minder verdampften, bevor man sich den vorbestellten, leckeren Gerichten widmete.

Die Wanderführer der insgesamt 18,5 km langen Strecke waren Gaby Kost und Gisbert Faubel.