Schwarzwaldverein Ortsgruppe Gärtringen

Berichte

Hier finden Sie Berichte zu einigen unserer Wanderungen.

Baumpflanzaktion zum 150-jährigen Jubiläums unseres Hauptvereins

Mehr als 30 interessierte Vereinsmitglieder und Zuschauer wollten dabei sein, als wir am Samstag, den 18.10.2014, im Park der Villa Schwalbenhof eine Traubeneiche pflanzten. Möglich wurde unsere Pflanzaktion dank der Zustimmung der Gemeindeverwaltung zum ausgesuchten Standort, eine große  Hilfe war auch die tolle logistische Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde.

Anlass für diese Aktion war das 150-jährige Jubiläum unseres Hauptvereins in Freiburg. Aus diesem Grund hatte der Hauptverein alle Ortsgruppen dazu aufgerufen, eine Traubeneiche zu pflanzen. Die Traubeneiche, Baum des Jahres 2014, wächst zwar langsam, ist aber langlebig und trotzt auch widrigen Wetterverhältnissen. Welcher Baum würde also besser zum Schwarzwaldverein passen und wäre besser geeignet, an das Jubiläum unseres Hauptvereins zu erinnern ?

Die schwerste körperliche Arbeit, das Ausheben der Pflanzgrube,wurde bereits im Vorfeld erledigt. Deshalb konnte die eigentliche Pflanzaktion bei schönstem Herbstwetter und regem Interesse unserer Zuschauer problemlos in nur 45 Minuten durchgeführt werden. Ausschlaggebend für die rekordverdächtige Pflanzzeit war die tatkräftige Mithilfe einiger sachkundiger Vereinsmitglieder. Diese sorgten dafür, dass unsere Pflanzaktion reibungslos und professionell über die Bühne ging.

Bleibt zu hoffen, dass "Unsere Traubeneiche" gut anwächst und noch viele Jahre an das 150-jährige Jubiläum unseres Hauptvereins erinnern wird.

 

Wanderwochenende im Donautal

Im strömenden Regen reisten wir am späten Freitag Nachmittag in Fridingen an, um unsere Zimmer im Gasthof Sonne zu beziehen.Wie für uns gemacht, konnten wir diesen Abend auf dem Stadtfest ausklingen lassen.

Am Samstagmorgen schauten alle gen Himmel, der Regen hatte sich tatsächlich verzogen und es blitzte sogar die Sonne hervor. Mit dem Zug fuhren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, nach Beuron. Auf schmalen Wegen, die 4. Etappe des Donauberglandweges, mit herrlichen Ausblicken vorbei an Schloss Bronnen, der Ruine Kallenberg und dem Knopfmacherfelsen. Eine Kaffeepause im Jägerhaus genau am Wanderweg, mit leckerem Kuchen, durfte natürlich auch nicht fehlen.

Auch am zweiten Tag meinte es das Wetter gut mit uns.Nach einem anstrengenden Anstieg wurden wir auf einer Anhöhe, mitten im Wald, mit  der Ruine der Wallfahrtskirche Maria Hilf belohnt. Hinab nach Mühlheim und nochmals den Berg hinauf zur Kolbinger Höhle, die besichtigt werden konnte. Es war ein wirklich gelungenes Wochenende und mit vielen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg.

Rundwanderung um Besenfeld

Zu unserer Tageswanderung anlässlich des 150 jährigen Jubiläums des Schwarzwaldvereins ging es mit dem Bus in den Nordschwarzwald nach Besenfeld. Vom Hotel Sonnenblick starteten 23 Teilnehmer zur Rundtour, zuerst ortsauswärts über freies Feld dann durch den Wald mit gelegentlichen Ausblicken ins Murgtal. Nach einem weiteren kurzen Anstieg wurde die "Forstrat Ebert Hütte" erreicht, bei der die Mittagsrast mit Rucksackvesper lockte.

Nach der Pause wanderten wir vorbei an der Ruine des Wirtshauses "Oberes Neuhaus", das vor 200 Jahren dem Dichter Wilhelm Hauff als Vorlage für seine Erzählung "Das Wirtshaus im Spessart" diente und am Nachbau eines Kohlemeilers.Danach ging es bergab zum Kaltenbachsee, der vom 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts zur Kleinholzflößerei genutzt wurde.

Anschließend stieg der Weg wieder an und auf schmalem Pfad und durch ursprünglichen Wald erreichten wir beim Weiler Urnagold die Nagoldquelle. Ein Stück entlang der kleinen Nagold kam bald wieder Besenfeld in Sichtweite und unser Ziel Hotel Sonnenblick, wo mit einer ausgiebigen Einkehr die 17 km lang Rundtour endete. Auch der Wettergott meinte es gut mit uns und trotz zeitweiser dunkler Wolken blieb es bis auf die letzten Wanderminuten trocken.

Wanderwochenende der Familiengruppe im Nordschwarzwald

Ziel für das Wanderwochenende der Familiengruppe im Jahr 2014 war das Hornisgrindegebiet im Nordschwarzwald. Vom 4. bis 6. Juli bezogen 24 Personen (15 Erwachsene und 9 Kinder/Jugendliche) das Quartier in der Jugendherberge in Forbach-Herrenwies.

Am Samstag wurde, leider bei schlechtem Wetter und nebelbedingt sehr eingeschränkter Sicht, ein Stück vom Westweg erkundet. Vom Start am Naturschutzzentrum Ruhestein, jetzt Sitz der Verwaltung des Nationalparks Nordschwarzwald, führte die Wanderstrecke über Eutinggrab und Darmstädter Hütte zum Seibelseckle. Von dort ging es nach einer längeren regenbedingten Unterbrechung weiter zum Mummelsee und dann über Dreifürstenstein, Hornisgrinde und Ochsenstall zum Tagesziel nach Unterstmatt. Das schlechte Wetter konnte hierbei die gute Stimmung nicht trüben, obwohl die entlang der Strecke vorhandene schöne Aussicht größtenteils nur erahnt werden konnte.

Nach einem auch am Samstag wieder spannenden WM Fußballabend starteten am nächsten Morgen, bei diesmal schönem Wetter, zwei Gruppen zum Sonntagsprogramm. Während eine kleinere Gruppe vor der Haustür loslegte und über Herrenwieser See und Badener Höhe zum Mehliskopf wanderte, war für den größeren Teil der Gruppe im Freizeit- und Sportzentrum am Mehliskopf das Alternativprogramm Bogenschießen angesagt. Schnell wurde dort der Umgang mit Pfeil und Bogen gelernt, so dass nach einer  Eingewöhnungsphase von den geschickten Bogenschützen auch Wölfe, Wildschweine und Hasen "erlegt" werden konnten.

Wie so oft war auch dieses Wanderwochenende viel zu schnell vorbei und es musste, nach einem abschließenden Beisammensein am Mehliskopf, wieder die Heimreise angetreten werden.

Sportliche Wanderung des Jahres 2014 auf der Zollernalb

Am Rathaus wurden bereits fleißig die anstehenden Wahlen vorbereitet, als sich am 25. Mai um 7 Uhr mit neuer Rekordbeteiligung insgesamt 19 Mitglieder und Gäste zur Abfahrt trafen. Mit privaten KFZ ging es auf unterschiedlichen Strecken nach Schlatt, wo wir um Punkt 8 Uhr am Bahnhoof starteten. Erst sanft ansteigend, dann steiler wurde der Dreifürstenstein erklommen, wo bei traumhafter Aussicht auf die Burg Hohenzollern an der dortigen Hütte gefrühstückt wurde. Der Duft von Bärlauch und Waldmeister, sowie intensives Vogelgezwitscher begleitete uns die meisteZeit. Mit vielen Wurzeln gespickt ging der Traufgang auf 850 Metern Höhe bis zu einer weiteren Hütte, wo kurz gerastet wurde.

Im steilen Zickzack durch den Wald und dann durch eine Wacholderheide ging es hinab nach Jungingen. Von hier aus erfolgte der steilste und längste Anstieg des Tages. Oben angekommen -welch Wunder- eine weitere Hütte, erneut auf 850 Metern Höhe mit kurzer Trinkpause. Konstant leicht ansteigend ging es dann zum mit 956 Metern höchsten Punkt des Tages, dem Raichberg, wo wir im Wanderheim "Nägelehaus" schnell und gut bewirtet wurden. Mit vollem Bauch und schon leicht müden Beinen stiegen die meisten der Teilnehmer noch auf den Raichbergturm, was mit einem phantastischen Rundumblick belohnt wurde.

Am Zeller Horn lag die Burg Hohenzollern zum Greifen nah majestätisch vor uns. Der etwas rutschige  Abstieg nach Boll war dann noch mal eine Herausforderung für die Oberschenkel, die letzten  ca. 100 Höhenmeter, die uns noch vom Ziel trennten, waren dann aber kein Problem mehr. Nach einem langen Wandertag bei optimalen Wetterbedingungen kam die Truppe wie geplant um 18.00 Uhr leicht müde, aber glücklich wieder in Schlatt an.