Schwarzwaldverein Ortsgruppe Gärtringen

Berichte

Hier finden Sie Berichte zu einigen unserer Wanderungen.

Wanderwochenende der Familiengruppe am Feldberg

Ziel für das Wanderwochenende der Familiengruppe im Jahr 2013 war das Feldberggebiet. Dort bezogen vom 5. bis 7.Juli   27 Personen (17 Erwachsene, 10 Kinder/Jugendliche) Quartier in der Jugendherberge Hebelhof  am Feldbergpass.

Am Samstag wurde bei schönstem Wetter vor der Haustür gestartet und ein Stück des Premiumwanderweges "Wasserfallsteig" erkundet. Die sehr schöne Wanderstrecke führte, immer talabwärts, vorbei an der alten Fahler Sprungschanze und dem Fahler Wasserfall, hinab nach Brandenberg. Ab dort musste zwar ein langer, konditionszehrender Anstieg bis kurz vor Todtnauberg bewältigt werden, oben brachte eine verdiente Pause die verbrauchten Kräfte jedoch schnell wieder zurück, so dass im weiteren Wegverlauf der Todtnauer Wasserfall mit seinen mehr als  90m hinabstürzenden Wassermassen in vollen Zügen genossen werden konnte. Am Tagesziel in Todtnau wartete dann, wie von den Wanderführern bestellt, das bunte Treiben des Todtnauer Stadtfestes auf die Teilnehmer. So konnte zum Abschluss des Tages noch das artistische Hochseilprogramm der Traber-Familie bewundert werden, bevor der Bus die Wanderer nach einem rundum gelungenen Tag wieder zurück zur Jugendherberge brachte.

Nachdem am Samstag der Schwerpunkt auf dem Wandern lag, sollte am Sonntag  der Spaß im Vordergrund stehen. Da war die Sommerrodelbahn am Hasenhorn in Todtnau genau das richtige Ziel.Diese garantierte mit einer Streckenlänge von 2,9 km und einem Höhenunterschied zwischen Start und Ziel von 360 m einen rasanten Fahrspaß für Jung und Alt, so dass der Sonntagvormittag, nicht nur für die jüngeren Teilnehmer, wie erwartet zu einem tollen Vergnügen wurde. Leider verging der Vormittag viel zu schnell und es musste, nach einem abschließenden Mittagessen im Hebelhof, wieder die Heimreise angetreten werden. Zum Abschluss  waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Wanderführer auch dieses Jahr wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt und somit für ein rundum gelungenes Wochenende gesorgt hatten.

Nach Marbach auf Schillers Spuren

Mit 34 Mitgliedern und Gästen starteten wir bei strahlendem Sonnenschein per S-Bahn zur Stadtführung nach Marbach.
Von Benningen aus ging es zuerst durch den Ort abwärts zum Neckar und ein Stück entlang dem Neckartalweg erreichten wir den Stadtrand der Schillerstadt. Marbach ist eine der ältesten Landstädte von Württemberg und steht als Gesamtensemble unter Denkmalschutz.

An der Alexanderkirche wurden wir zu einer Stadtführung durch die historische Altstadt erwartet. Zuerst in der Kirche dann vorbei an Schillers Geburtshaus und in den malerischen Holdergassen mit den ehemaligen Weingärtner- und Bauernhäusern erfuhren wir viel interessantes aus der Geschichte Marbachs.

Nach dem über 1 1/2 stündigen Rundgang und hungrig und durstig von der vielen Kultur und Geschichte stärkten wir uns anschließend im Gasthaus Ochsen.
Danach brachte uns S4 und S1 wieder zurück nach Gärtringen.

Tageswanderung der Familiengruppe zur Burg Teck

Zur ersten Tageswanderung im Jahr 2013 startete die Familiengruppe des SWV mit der S-Bahn und fuhr von Gärtringen über Kirchheim/Teck nach Oberlenningen.Dort brachte die Teilnehmer bei schönstem Wetter gleich zu Beginn ein heftiger Anstieg vom Tal hinauf zur Ruine Wielandstein ins Schwitzen.

Auf der Albhochfläche angekommen, ging es über den Engelhof und die Diepoldsburg gemütlich weiter zur Ruine Rauber, wo eine erste verdiente Pause eingelegt wurde. Ein kurzerAbstieg  brachte die Wandergruppe auf einem schmalen Pfad hinab zum Sattelbogen und den Gegenhang hinauf zum Gelben Fels. Dort konnten, neben der tollen Aussicht, auch einige Kletterer bewundert werden, bevor das restliche Stück zur Burg Teck gewandert wurde. Im Burghof wurde die verdiente Kaffeepause eingelegt, zusätzlich konnte vom Burgturm der phantastische Rundblick genossen und das nahegelegene Sybillenloch besucht werden.

Zuerst durch den Wald, zum Schluss dann wunderschön über eine freie Grasfläche, ging es nach der Kaffeepause nur noch bergab nach Owen von wo aus , nach 4 1/2 Stunden Gehzeit und einer wunderschönen Wanderung, mit der Bahn wieder die Heimreise angetreten wurde.

Burgen, Ruinen und ganz viele Felsen

Ausgangspunkt unserer diesjährigen sportlichen Wanderung war der Parkplatz am Bahnhof Owen. Nach tagelangem Regen meinte es der Wettergott gut mit uns und bescherte 15 Teilnehmern einen anfangs bewölkten, später immer sonnigeren Wandertag. Von Owen ging es gleich stetig bergauf zur Burg Teck. Danach auf teils matschigen Pfaden führte der Weg an den Burgruinen Rauber und Wielandstein vorbei wieder abwärts ins Tal der Lauter nach Oberlenningen.

Hier querten wir die randvolle und reißende Lauter und machten uns an den 2. großen Albaufstieg nach Erkenbrechtsweiler. Die verdiente Mittagsrast gönnten wir uns beim Griechen mit Gyros, Souflaki und kühlen Getränken.
Als nächstes ging es an der Albkante entlang zur Burgruine Hohenneuffen, wo wir bei tollem Rundumblick eine Kaffeepause genießen konnten. Danach ging es steil bergab entlang duftender Bärlauchwiesen nach Beuren.

Nun folgte der letzte Anstieg zum Aussichtspunkt Beurener Fels. Weiter durch lichten Laubwald  zuerst auf der Höhe und dann talwärts erreichten wir nach rund 11 Stunden, über 30 km Strecke und 1280 Höhenmetern (Garmin machts möglich) nach einer erlebnis- und aussichtsreichen Rundtour wieder unseren Parkplatz.

 

Rund um die Festung Hohenasperg

Mit der S-Bahn gelangten wir nach Asperg und wanderten auf den Spuren der Kelten zur Festung Hohenasperg. Nach verlassen des Ortes erreichten wir das "Kleinaspergle", das jüngste keltische Fürstengrab in der Region. Weiter ging es entlang eines Bachlaufs zum Ortsrand von Möglingen und von dort auf Wiesenwegen durch das Leudelsbachtal.

Über freies Feld, schon mit Blick auf unser Ziel Hohenasperg, erreichten wir ein Behindertenheim mit Gebäuden noch aus der Zeit des Nationalsozialismus und einem Mahnmal für die damals
ermordeten Bewohner.Nach einer kurzen Pause führte uns der Weg über einen kleinen Bergrücken durch Kleingärten und oberhalb von Weinbergen zum Löwentor der Festung Hohenasperg.

Von der Festungsmauer belohnte uns bei strahlender Frühlingssonne ein toller Rundblick. Die ausgiebige Rast nutzten einige zum Besuch des dortigen Museums über die Gefängnisgeschichte der Festung. Bergab über steile Treppen erreichten danach 25 durstige Wanderer den Gasthof Bären in Asperg. Nach erfolgreicher Einkehr fuhr uns S5 und S1 wieder zurück nach Gärtringen.