Schwarzwaldverein Ortsgruppe Gärtringen

Berichte

Hier finden Sie Berichte zu einigen unserer Wanderungen.

Sportliche Wanderung 2017 - Rund um Zavelstein

Bericht folgt noch

Von Ludwigsburg nach Marbach

Sonniges Frühlingswetter begleitete 17 Teilnehmer bei der Halbtageswanderung von der S-Bahnstation Ludwigsburg Favoritepark nach Marbach. Zuerst entlang des Naturschutzgebietes Favoritepark wanderten wir dann durch Streuobstwiesen westlich an Ludwigsburg Hoheneck vorbei bis zum Einschnitt des Neckartals.

Von dort führte der Weg oberhalb des Neckars mit schönen Ausblicken auf die Weinberge und das Neckartal in Richtung Marbach. Schon von weitem kam die Schillerstadt in Sicht und es ging abwärts zum Neckar. Den letzten Teil entlang dem Neckartal Radweg erreichten wir Marbach.

Auf der Fußgängerbrücke über den Neckar und dann bergauf führte der Weg in die sehenswerte historische Altstadt. Die Einkehr erfolgte als Abschluss dieser schönen Tour im "Restaurant Glocke" und frisch gestärkt danach mit S4 und S1 die Rückfahrt nach Gärtringen.

Auf Schneeschuhen rund ums Herzogenhorn

Ein fast voller Bus mit 42 gut gelaunten Teilnehmern startete am Gärtringer Rathaus um 7.30 Uhr zu unserer schon traditionellen jährlichen Fahrt zur Schneeschuhtour am Feldberg. Nach Erreichen des Busparkplatzes ging es mit Blick auf den vielen Schnee und die ersten Sonnenstrahlen voller Elan zum Schneeschuhverleih. Voll ausgerüstet mit Schuhen und Stöcken wanderten wir zuerst unterhalb der Skipiste am Seebuck zur Talstation des Skigebietes Grafenmatt. Nun ging es den ersten Anstieg neben der Skipiste hoch zu unserem 1. Rastplatz, schon mit Ausblick zum Höhepunkt unserer Tour dem Herzogenhorn, mit 1415 m nach dem Feldberg der zweithöchste Gipfel des Schwarzwaldes.

Bevor wir uns jedoch diesen Gipfel gönnen durften, führten uns die bewährten Wanderführer Sabine und Bernhard Oster zuerst unterhalb des Herzogenhorns vorbei zum Spießhorn, einem schönen  Aussichtspunkt mit tollem Blick auf den Südschwarzwald, die Vogesen und die Alpen. Nach einer ausgiebigen Rast bei herrlichem Sonnenschein ging es zunächst bergab und dann lange bergauf zum Gipfel des Herzogenhorn.

Auch dort wartete ein sensationeller Rundblick auf den Belchen, den Grand Ballon und im Dunst die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Nach dem Rückweg  abwärts wieder entlang der Skipiste Grafenmatt und einem letzten (lästigen) Gegenanstieg erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt am Schneehschuhverleih.  Nach rund 570 Höhenmetern und über 13 km Wanderstrecke müde, aber belohnt durch herrliche Ausblicke und strahlenden Sonnenschein, ließen wir die tolle Tour bei Kaffee, Kuchen und erfrischenden Getränken im Cafe Waldvogel ausklingen.

Auf heimatlichen Wegen

Zum Auftakt des Wanderjahres 2017 starteten rund 30 Teilnehmer bei winterlichen Bedingungen vom Gärtringer Marktplatz zu einer Tour rund um Gärtringen. Entlang dem Aidlinger Weg, vorbei am Freibad und dann unterhalb des Wasserhochbehälters Hub, ging es zum Heiligen Wäldle. Dort entlang erreichten wir bald den Waldrand am Breitschwert und wanderten im Wald bis zur Überquerung der Straße nach Deckenpfronn.

Durch den Gärtringer Wald bei strahlendem Sonnenschein und nach einem Wegstück entlang der Gemarkungsgrenze zu Deckenpfronn erreichten wir den Waldrand mit Blick auf Gärtringen.

Im Schuppengebiet am Reiseweg wartete eine gut vorbereitete Hütte und ein heißer Grillrost auf uns. So konnten wir uns zum gelungenen Abschluß der 1. Wanderung des Jahres bei allmählich kälter werdenden Temperaturen mit Roten Würsten und heißem Tee wieder stärken.

Familiengruppe wandert zu den "Höllenlöchern"

"Himmlische Wanderung zu höllischen Löchern", unter diesem Motto hätte die Wanderung der Familiengruppe auch stehen können. Denn Kaiserwetter und immer wieder traumhafte Ausblicke waren die Sahnehäubchen einer tollen Wanderung am Albtrauf bei der Hohen Warte.

Bereits die Aussicht vom Turm der Hohen Warte zu Beginn der Wanderung gab einen Vorgeschmack auf das, was noch  kommen würde, und die Wanderer wurden nicht enttäuscht. Neben den vielen Aussichtspunkten auf der Strecke, wie z.B. Grüner Fels, Rossfels oder Olgafels, die immer wieder spektakuläre  Ausblicke boten, war auch das Betrachten der startenden und landenden Segelflugzeuge während der Vesperpause auf dem Rossberg ein seltener Anblick. Da waren die am Weg liegenden und zu "überwindenden" sogenannten "Höllenlöcher", die ansonsten schon alleine ein lohnenswertes Wanderziel sind, schon beinahe nichts Besonderes mehr.

So war es nicht verwunderlich, dass sich die 11 Teilnehmer nach einer reinen Gehzeit von 3,5 Stunden am Start-und Zielpunkt, dem Gestütshof St. Johann, bei den Wanderführern für eine toll herausgesuchte und geführte Rundwanderung bedankten, die allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.