Schwarzwaldverein Ortsgruppe Gärtringen

Berichte

Hier finden Sie Berichte zu einigen unserer Wanderungen.

Schöne Buchen und ein Moorsee

Bei strahlendem Sonnenschein starteten 23 Teilnehmer vom Wanderparkplatz am Schaichhof zu einer Halbtageswanderung in den Schönbuch. Nach etwa 40 Minuten erreichten wir das Naturdenkmal Birkensee. Der Hochmoorsee liegt auf knapp 600 m nahe des höchsten Punktes dieses Waldgebietes, dem Bromberg und weist eine seltene Flora aus.

Über einen Bohlenweg erreichten wir wieder festen Grund und wanderten weiter auf Waldwegen durch lichten Laubwald mit frischem Buchengrün.Vorbei an Schinderbuche und der Schindereiche führte der Weg nun weit oberhalb des Goldersbachtales auf dem Steinigen Weg zu einer weiteren Sehenswürdigkeit, einer ehemaligen Einsiedelei. Nach einem kleinen Anstieg erreichten wir diese Überreste aus dem 13.-15. Jahrhundert.

Nach einer Rastpause ging es vorbei an ursprünglichem Bannwald zurück zum Ausgangspunkt der Rundtour. Als Abschluss und Ausklang dieser schönen Wanderung erfolgte unsere Einkehr im Gasthaus des Golfplatzes Schaichhof.

Halbtageswanderung der Familiengruppe zur Büchenbronner Höhe

Mit Privat-PKWs fuhr die Familiengruppe des SWV zum Ausgangspunkt dieser Halbtageswanderung nach Unterreichenbach. Dort brachte die 17 Teilnehmer bei schönem Wetter gleich zu Beginn ein strammer Anstieg vom Nagoldtal hinauf nach Grunbach ins Schwitzen.

Auf dem Höhenrücken angekommen ging es, teileise vorbei an alten Grenzsteinen der ehemaligen badisch-württembergischen Grenze, weiter zum höchsten Punkt Pforzheims, der Büchenbronner Höhe. Dort wurde eine verdiente Pause eingelegt, zusätzlich konnte vom Aussichtsturm, einer vor über 130 Jahren erbauten Stahlrohr-Skelettkonstruktion, eine tolle Rundumsicht genossen werden.

Durch den Wald ging es bergab zum Hermannsee, wo der eine oder andere sich noch ein eis gönnte. So gestärkt ging es hinunter ins Nagoldtal und wieder zurück nach Unterreichenbach. Nach einem schönen Wanderausflug erreichten wir nach einer Gehzeit von ca. 3 1/2 Stunden dort die Autos und traten wieder die Heimreise an. 

Zu den Naturdenkmalen rund um Gärtringen

Vom Marktplatz Gärtringen aus starteten 21 Teilnehmer zu einer Rundwanderung, auf der wir alle 9 Naturdenkmale auf Gärtringer Markung passierten. Ortsauswärts auf dem Aidlinger Weg führte der Weg zunächst zur "Friedenslinde", die aus der Zeit nach dem 1870/71er Krieg stammt und dann 200 m nördlich an einer weiteren Linde vorbei, die als Ersatz für eine ehemaliges Naturdenkmal, ebenfalls eine stattliche Linde, nachgepflanzt wurde.

Weiter am oberen Sportplatz vorbei errreichten wir den Gärtringer Wald und jenseits der Kreisstraße nach Deufringen den versteckt gelegenen "Steinbruch Ruck". Eine Strecke quer durch den Wald und dann entlang dem Radweg Richtung Gärtringen passierten wir die Naturdenkmale "Weingartenberg", den "Steinbruch am Riegelberg" und das Heckengebiet "Hube am Silbergrund". Westwärts durch Streuobstwiesen überquerten wir am Waldrand die Straße nach Deckenpfronn.

Entlang der Waldkante kamen wir zum "Buchele" einer alten Rotbuche am Rößeweg und erreichten etwas waldeinwärts das Feuchtbiotop "Blozmilchbrunnen". Nach einer längeren Strecke durch lichten Mischwald querten wir zuletzt das Gehölzbiotop "Unteres Kirchholz" und gelangten von dort über freies Feld und Wirtschaftswege unser Ziel, das Landgasthaus "Heahrhäusle" zu Einkehr und Abschluss einer interessanten ca. 10 km langen Halbtageswanderung. 

 

 

 

Schneeschuh - Wanderung zum Herzogenhorn

Mit 47 erwartungsfrohen Teilnehmern startete am Sonntag um 7.30 Uhr unser Bus zur (fast schon) traditionellen Schneeschuhtour zum Feldberg in den Schwarzwald . Ausgerüstet mit gemieteten Schneeschuhen starteten wir unterhalb der Seebuck Skipiste. Zuerst entlang der Skipiste Grafenmatt ging es bergan in Richtung Herzogenhorn.

Durch unberührten Tiefschnee (1,50 m Schneehöhe) und an eisgepanzerten Bäumen vorbei führte der Weg durch eine einsame Winterlandschaft. Nach einer ausgiebigen Vesperpause schafften alle Teilnehmer den letzten Anstieg auf das 1415 m hohe Gipfelplateau des Herzogenhorn. Ein eisiger Wind ließ uns bald wieder tiefere Lagen und den windgeschützten Wald aufsuchen.

Die ca. 12 km lange Rundtour endete nach 4 1/2 Stunden wieder am Feldberghotel. Zum Abschluss hatten unsere bewährten "Bergführer" Sabine und Bernhard Oster im nahe gelegene Cafe Waldvogel reserviert, wo bei reichlich Kaffee und Kuchen die Wanderung einen gelungenen Abschluss fand.

 

Von Hedelfingen über die Wangener Höhe in den Besen

Über 30 Teilnehmer starteten am Bahnhof Gärtringen bei sonnigem Herbstwetter zu unserer alljährlichen Besenwanderung. Mit S - und U-Bahn ging es nach Hedelfingen.Von dort wanderten wir zunächst bergauf durch die Weinberge auf die Wangener Höhe, unterwegs mit schönen Ausblicken auf Neckar, Fernsehturm und Grabkapelle.

Auf der Kammhöhe erreichten wir den Aussichtspunkt an der Schillerlinde. Diese wurde 1905 zum 100. Todestag von Friedrich Schiller gepflanzt, musste aber nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1965 vom Baumchirurgen saniert und abgestützt werden. Nach einer kurzen Rast mit herrlichem Blick übers Neckartal ging es weiter durch den Herbstwald am Dürrbach entlang.

Nach einem kurzen Zwischenanstieg vorbei an abgelesenen Weinstöcken gelangten wir wieder nach Hedelfingen. Ortsauswärts überquerten wir den Neckar und erreichten Mettingen und unser Tagesziel den "Hüttenbesen", wo mit einer zünftigen Einkehr eine schöne Wanderung zu Ende ging.